programm


Die Fachforen - Konferenzraum 1

Freitag, 14.9.2001
Girls go IT - Technik - Kompetenz - Perspektiven
Lesben in Aachen

Samstag, 15.9.2001
Für Beruf und Familie: Moderne Arbeitszeiten, zeitgerechte Kinderbetreuung
Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Sonntag, 16.9.2001
Geburtshilfe oder Geburtsmedizin: zwei Möglichkeiten - eine Entscheidung
Rentenreform - Frauen, die Verliererinnen?
Ehrenamt - mit mir nicht!

 

 

 

Alle Fachforen finden im Konferenzraum 1 des Eurogress statt.

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Freitag, 14.9.2001

15.00 Uhr
Girls go IT - Technik - Kompetenz - Perspektiven
Mädchen und Frauen in den Berufen der Informations- und Telekommunikationstechnologie

In diesem Fachforum stehen Fachfrauen Rede und Antwort zu allen Fragen rund um das Thema „Mädchen/Frauen – Technik - Zukunft“.
Fachfrauen aus verschiedenen Bereichen (Arbeitsamt, Betrieb und Schule) informieren über die Chancen in einem für Mädchen und Frauen zukunftsträchtigen Berufsfeld.
Den PC wie die Jacken- oder Handtasche zu kennen, ist dabei gar nicht unbedingt erforderlich. Wert wird vor allem auf Kompetenzen wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist und Organisationsgeschick gelegt. Alle fachlichen Inhalte sind in der Ausbildung von 3 Jahren erlernbar.
Wer also noch nicht so richtig weiß, was nach der Schule ansteht, ist bei diesem Forum auf jeden Fall richtig.

Referentinnen: Christiane Neugebauer-Weisheit, Berufsberaterin, Katrin Horst, Personaleiterin Fa. VEDA, Barbara Leipholz-Schumacher, Lehrerin, Renate Brinkmann, Diplom-Informatikerin, Ariane Luche-Vossel, Azubi zur Fachinformatikerin.

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Freitag, 14.9.2001

17.30 Uhr
Lesben in Aachen
Lebenssituationen lesbischer Frauen

Fachgespräch mit der SapphoLesbenGruppe und dem Frauenkultur-Verein über Beratungsangebote, Szenetreffs, comming out, Vorurteile, Toleranz, Lebenspartnerschaftsgesetz. Alle interessierten Frauen können an unserem Stand weitere Informationen bekommen oder beim Lesbentelefon dienstags von 19-21 Uhr unter der Telefonnummer 0241-404145 anrufen.

Referentinnen: SapphoLesbenGruppe, Frauenkulturverein

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Samstag, 15.9.2001

15.00 Uhr
Für Beruf und Familie: Moderne Arbeitszeiten, zeitgerechte Kinderbetreuung

Gäste des Forums

  • Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
  • Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden
  • Helga Zitzen, Personalleiterin Gates GmbH
  • Lisa Høisæther, Fa. Aixo
  • RA Marlene Dösch, Vereinigung der Unternehmerverbände
  • Petra Bender, Leiterin des Büros für Chancengleichheit im Forschungszentrum Jülich
  • Moderation: N.N.

Inhalt

Die demografische Entwicklung und der damit verbundene aktuelle oder zu erwartende Mangel an qualifizierten Arbeitskräften lassen hoffen, dass sich in Zukunft einiges bewegt in Richtung Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf.

Immer weniger Unternehmen werden es sich leisten können, auf das Know-how von Mitarbeiterinnen zu verzichten. Wichtige Voraussetzung für die Chancengleichheit sind Rahmenbedingungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Familiengerechte Arbeitszeitgestaltung mit den Komponenten flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit und Telearbeit und zeitgerechte Kinderbetreuungsmodelle, die eine verlässliche, bezahlbare und kompetente Betreuung für Kinder aller Altersstufen sicherstellen, sind die Zukunftsaufgaben, die Unternehmen, Bund, Länder und Kommunen zu bewältigen haben. Eine Bewältigung dieser Aufgaben ist nicht nur für Familien und für Unternehmen zur Sicherung ihres MitarbeiterInnenpotentials von Interesse: Die Schaffung von familiengerechten Lebens- und Arbeitsbedingungen ist in einer Zeit, in der viele Frauen ihre Kinderwünsche in Verbindung mit einer Berufstätigkeit nicht realisieren (können), gesellschaftspolitische Aufgabe.

Im Fachforum “Für Beruf und Familie: Moderne Arbeitszeiten, zeitgerechte Kinderbetreuung“ wollen wir mit PolitikerInnen, VertreterInnen von Kommunen und Unternehmen sowie mit betroffenen Frauen über Konzepte, viel versprechende neue Ansätze, Finanzierungs- und Realisierungsperspektiven diskutieren.

Das Fachforum wendet sich nicht nur an Menschen, die mit Kindern leben (wollen) und für ihre persönliche Lebensplanung Modelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf suchen, sondern auch VertreterInnen von Institutionen und der Politik sowie an Personalverantwortliche aus Unternehmen. Den UnternehmensvertreterInnen werden neben praktischen Modellen zur familiengerechten Arbeitszeitgestaltung und zur Entwicklung von betriebsnahen Kinderbetreuungsangeboten auch Beratungs- und Förderungsprojekte des Landes NRW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln vorgestellt.

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Samstag, 15.9.2001

17.00 Uhr
Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Was kann frau tun gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe?

"Um Gewalt gegen Frauen wirkungsvoll zu bekämpfen, bedarf es eines umfassenden Gesamtkonzeptes. Ein solches Gesamtkonzept schließt unvermeidlich verschiedene Zuständigkeitsbereiche wie Polizei, Justiz und Beratungsstellen ein" (aus dem Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Dezember 1999).
Frauen können auf verschiedenen Ebenen gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe aktiv werden: Sie können die Tabuthemen ansprechen, sie können Wendo-Kurse (feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung) machen, sie können Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu Selbstbestimmung und Selbstbewußtsein stärken und unterstützen, sie können politisch arbeiten und Forderungen stellen, sie können Unterstützung erfahren, wenn sie erlebte Gewalt verarbeiten wollen, sie können ...

ReferentInnen: Elke Laukamp, Kommissariat Vorbeugung bei der Polizei Aachen, Agnes Zilligen, Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen, Annette Pütz, Frauen helfen Frauen, Carolin Bönning, Staatsanwaltschaft Aachen

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Sonntag, 16.9.2001

11.30 Uhr
Geburtshilfe oder Geburtsmedizin: zwei Möglichkeiten - eine Entscheidung
Sicherheiten und Risiken der natürlichen und klinischen Geburt

Werdende Eltern bilden sich im Verlauf der Schwangerschaft eine Meinung zu den gängigen Entbindungspraktiken. Am heftigsten prallen hier die außerklinische Entbindung und die klinische Entbindung aufeinander. Die Diskussion soll die Möglichkeiten und Grenzen beider Entbindungsformen aufzeigen, ohne die Schlagworte "Risiko" und "Sicherheit" zu verwenden, sondern statt dessen professionelle und kompetente Vorgehensweisen vermitteln.

ReferentInnen: Bärbel Coesfeld, Pegasus, Prof. Dr. Manfred Kusche

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Sonntag, 16.9.2001

13.30 Uhr
Rentenreform - Frauen, die Verliererinnen?
Witwenrente - Renteneintrittsalter - Altersrente - Kindererziehungszeiten - private Vorsorge

Immer wieder wird die Witwenrente in Frage gestellt - Hausfrau und Mutter nicht mehr gewünscht?!
Altersrente individuell planen, um eine wirkliche Absicherung im Alter zu haben - Wie sollen betroffene Frauen auf die Änderungen reagieren?!
Frauen zahlen höhere Beiträge zur privaten Altersvorsorge als Männer - Wo ist die Entlastung für Frauen?!
Ein späteres Renteneintrittsalter, um die Rentenreform zu finanzieren - Hirngespinst der Experten oder baldige Realität?!
Kindererziehungszeiten bleiben unverändert - Wird der Stillstand für die Anerkennung von Kindererziehung zementiert?!

Referentin: Sonja Arens, Bonn, Mitglied des Landesvorstandes der CDU-Frauen-Union, Leiterin des Arbeitskreises "Rente"

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Sonntag, 16.9.2001

15.00 Uhr
Ehrenamt - mit mir nicht!?
Vor- und Nachteile persönlichen Engagements

Das Jahr 2001 ist das Internationale Jahr der Freiwilligen. Ohne die Freiwilligenarbeit würde unser soziales System nicht funktionieren. 80% der ehrenamtlich Tätigen sind Frauen. Während Frauen meist im sozialcaritativen Bereich engagiert sind und unbezahlte Arbeit im Hintergrund leisten, sind Männer eher in politischen Ehrenämtern anzutreffen, die ihnen neben z.T. recht hohen Aufwandsentschädigungen auch Ansehen und Macht verschaffen.
Das freiwillige Engagement in der Bundesrepublik Deutschland steht in diesem Fachgespräch auf dem Prüfstand. Frau Dr. Notz wird zum Thema Ehre(n)Amt und Arbeit referieren, und Frau Baumsteiger vom neuen Freiwilligenzentrum wird über die Situation in Aachen informieren.

Referentinnen: Dr. Gisela Notz, Heidi Baumsteiger vom Freiwilligenzentrum in Aachen

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